
Wir versteigern "real", im Auktionssaal und mit einem richtigen
Auktionshammer. Die Auktion ist eine Auktion im Sinne der
Gewerbeordnung, für die strenge gesetzliche Vorschriften gelten.
"Internetauktionen" sind dagegen als virtuelle Auktionen, die nur im
Internet stattfinden, keine Auktionen im Sinne der Gewerbeordung.
Trotzdem müssen Sie natürlich nicht persönlich im Auktionssaal anwesend sein, um auf unseren Auktionen mitzusteigern.

1. "Schriftliche" Gebote: Sie beauftragen uns, am
Auktionstag für Sie Lose bis zu einem von Ihnen angegebenen Höchstgebot
zu ersteigern. Wir vertreten Sie dabei interessewahrend, d. h. wir
bieten nur so hoch, wie für den Zuschlag tatsächlich erforderlich ist.
Beispiel:
Ausruf eines Loses ist 100 Euro, Sie beauftragen uns, bis 500 Euro
mitzubieten. Der zweithöchste Bieter bietet mit 150 Euro mit, Sie
erhalten den Zuschlag eine Steigerungsstufe darüber, bei 160 Euro. Sie
finden auf unserer Internetseite ein Gebotsformular zum Download, in das Sie Ihre Gebote eintragen und uns zufaxen oder zuschicken. In Ausnahmefällen können Sie Ihre Gebote auch formlos per e-Mail abgeben, bitte auf jeden Fall darin den Satz "Die Versteigerungsbedingungen erkenne ich an." unterbringen.

2. Gebote über unser Online-System: Den Online-Katalog finden Sie unter http://www.briefmarken.briefmarkenauktion.net.
Bei den Losbeschreibungen gibt es ein Hammer-Symbol, mit einem Klick
darauf können Sie Gebote abgeben. Es gibt dazu eine ausführliche Hilfe.
Gebote über das Online-System werden behandelt wie schriftliche Gebote.
Sie erhalten auf jeden Fall eine Bestätigung Ihrer Gebotsabgabe.

3. Telefonisch mitsteigern: Bitte geben Sie uns schriftlich, per Email, Fax oder telefonisch an, bei welchen Losen Sie mitsteigern möchten und unter welcher Telefonnummer Sie am Auktionstag errreichbar sind. Wir rufen Sie dann an, wenn das Los zum Aufruf kommt.

4. Und natürlich: Persönliche Beteiligung an der Auktion. Sicher die interessanteste Variante, weil man die Atmosphäre einer Auktion einfach einmal direkt erlebt haben muß. Es läuft fast so ab, wie man es aus dem Kino kennt, höchstens etwas "bürokratischer" und normalerweise versteigern wir (und unsere Kollegen aus der Kunstbranche auch) nicht ständig Rembrandts für zweistellige Millionenbeträge.

Wenn Sie mitsteigern möchten, lassen Sie sich eine Bieterkarte mit einer Bieternummer geben. Gebote geben Sie nicht ab, in dem Sie Ihr Gebot laut in den Saal rufen oder den Finger heben, sondern in dem Sie Ihre Bieterkarte hochhalten. So lange mindestens zwei Bieterkarten hochgehalten werden, zählt der Auktionator die Gebote hoch "100, 110, 120, 130 ...". Ein "Bietgefecht" ist beendet, wenn nur noch ein Bieter seine Karte hochhält, dann heißt es "Zum ersten, zum zweiten und zum dritten, Los 4711 geht für 130 Euro an den Bieter 0815".
updated: 13.05.2009